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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching
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Wie aus der Chronik der Gemeinde Neuching hervorgeht, blicken Ober- und Niederneuching auf eine lange geschichtliche Vergangenheit zurück. So ist auch anzunehmen, dass hier bereits sehr früh eine Feuerwehr gegründet wurde.
In Bayern war überall die Hilfeleistung bei Brandfällen auf allgemeiner Löschpflicht aufgebaut. Die Gemeinden stellten notdürftige Löschinstrumente zur Verfügung. Die Bürger leisteten im Augenblick der Gefahr zwar die nötige Hilfe, aber in den seltensten Fällen ist es wirklich zu organisierten Einsätzen gekommen. Das Bedürfnis nach geübten, auf den Ernstfall vorbereiteten Mannschaften, hat die Freiwilligen Feuerwehren entstehen lassen.
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1873 Das erste amtliche Dokument, in dem die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching erwähnt wird, existiert aus dem Jahr 1873. Sicherlich geht die Gründung noch weiter zurück, ist aber nicht urkundlich festgehalten. In der Feuerlöschordnung vom 27. 9. 1873 steht zu lesen, dass zu diesem Zeitpunkt Ober- und Niederneuching in Sachen Feuerwehr bereits zu einer Gemeindeverwaltung zusammengeschlossen war. Der Bürgermeister von Niederneuching, Emeran Peiß. war zugleich Feuerwehrdirektor. Es tauchten damals die auch noch heute in der Gemeinde vorhandene Familiennamen wie Anton Mair, Markus Burgmair, Josef Ostermair, Peter Bogner, Matthias Holbinger, Georg Adlberger und Ignaz Knallinger auf.
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1880 In den Jahren um 1880 besitzt die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching bereits eine Handdruckspritze, die dann später durch eine Handsaug- und Druckspritze ersetzt wird.
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1889 Am 22. September 1889 kauft die Gemeinde das vom Bauer Georg Adlberger ersteigerte Wagner-Anwesen zu Niederneuching zum Preis von 2.700 Reichsmark zur Verwendung als Armen- und Feuerwehrhaus. Bis zum Jahre 1978 dient es als Unterkunft für den Spritzwagen. Während dieser Zeit gab es keine großen baulichen Veränderungen. Lediglich das Tor wird 1964 vergrößert, damit das neue Löschfahrzeug untergebracht werden kann.
Abbildung: Das alte Feuerwehrhaus -
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1923 Am 19. Juni des Jahres 1923 brennt es beim Adlberger (jetzt Winkler) in Niederneuching.
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1929 Sechs Jahre später, am 29. November 1929, wird die Feuerwehr mit einer Flader-Kleinmotorspritze TS 6/6 "Siegerin 2" mit Anhänger und einem holzbereiften Mannschaftswagen ausgerüstet. Während für die Kleinmotorspritze 4.445 Reichsmark bezahlt werden müssen, stellen ortsansässige Handwerker wie Schmied und Wagner den Mannschaftswagen selbst her.
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1938 -1945 In den Bombennächten des 2. Weltkrieges muss auch unsere Feuerwehr zum Einsatz nach München. Die Befehlsstelle, von der aus die Wehr an den jeweiligen Einsatzort dirigiert wird, ist im Keller des Pfarrhofs in Ramersdorf. Nicht selten dauert der Einsatz bis zu drei Tagen. Die Vollgummibereifung des Transportwagens mit Siegerin 2 hält nicht immer der Geschwindigkeit stand, folglich wird auf Luftbereifung umgerüstet. Den Einsatz in diesen schlimmen Zeiten leitet Peter Bartl und als Fahrer werden Franz Huber und Otto Burgmair eingesetzt. Der Neuwirt (F. Huber) hängt an seinem Wagen die Pumpe und der Burgmair fährt die Mannschaft. Beide haben ihre privaten Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Als das letzte Aufgebot zu den Fahnen gerufen wird, müssen Neuchings Frauen ihren Dienst als Feuerwehrmann leisten. Beim Brand im Gasthaus zum Kraftwerk in Finsing, der durch einen Luftangriff verursacht wird, ist es die Frauenmannschaft, die das Feuer eindämmt.
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1938 Am 28. November 1938 brennt es beim Adlberger in Niederneuching und beim Braun in der Lüß. Die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun.
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1961 Bei einem Großbrand in Niederneuching, ist die Feuerwehr gleich zur Stelle und kann ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen.
Abbildung: Großbrand 1961 - Das Anwesen brannte bis auf die Grundmauern nieder.
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1964 Nachdem das alte Gerät "Siegerin 2" 35 Jahre treue Dienste geleistet hat, ist es an der Zeit, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Am 2. März 1964 ist es dann soweit. Das Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ Ford Transit und eine TS 8/8 vom Typ Bachert sind zur Übernahme bereit. Zahlreiche Mitbürger finden sich ein, als das Fahrzeug auf dem Zehetmeier-Hof eingeweiht und übergeben wird. Damit ist die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching voll motorisiert.
Abbildung: Fahrzeugübergabe 1964 -
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1965 In den folgenden Jahren beginnt es durch die Zulassung der vielen Kraftfahrzeuge mit zahlreichen Unfällen auf unseren Straßen. Die Feuerwehr ist seitdem überwiegend mit technischer Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen im Einsatz. Am 27. 4. 1965 um ca. 17. 00 ertönt in Niederneuching die Sirene. "Es brennt beim Wurm in Oberneuching!" In sehr kurzer Zeit ist die Niederneuchinger Wehr am Brandplatz. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus den Nachbarorten kann das Feuer eingedämmt werden.
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1967 In der Generalversammlung 1967 wird die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Die Gemeinde genehmigt eine Haussammlung. Den Auftrag zur Anfertigung erhält die Taubstummenanstalt in Hohenwart und Pate stehen die Feuerwehrkammeraden aus Oberneuching.
Abbildung: Ein grosses Ereignis - war die Fahnenweihe 1968
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1968 Am 30. Juni wird die Fahne beim Festgottesdienst im Froschhammer-Garten feierlich geweiht. Herr Pfarrer Liehr, der die Messe vom Eucharistischen Weltkongress in München zelebriert, wünscht sich immer so viele Männer unter dem Wahlspruch "Gott zur `Ehr, dem nächsten zur Wehr" zu sehen. Neben der Fahnenmutter Magdalena Mair begrüßen die Festjungfrauen Sabine Winkler, Magdalena Zerndl, Elisabeth Diefenthaler, Erna Holbinger, Maria Bartl und Elfriede Loidl. Als Fahnenjunker fungieren Anton Winkler, Alfons Zehetmeier und Johann Hermansdorfer. Die Marktkapelle Wartenberg spielt auf und nach dem Festzug am Nachmittag durch Niederneuching trift man sich beim Alten Wirt, um gemütlich zu feiern. Für die 32 Gastvereine und die gesamte Bevölkerung wird diese Fahnenweihe zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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Beim Großbrand am 5. Mai 1968 in Markt Schwaben im Holzwerk der Firma Schweiger ist auch die Niederneuchinger Feuerwehr neben anderen Wehren aus dem Landkreis Erding und Ebersberg im Einsatz.
Abbildung: Weihin sichtbar - war der Brand der Holzfabrik Schweiger
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1976 - 1978 In fast 2-jähriger Bauzeit leisten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching 3.500 Arbeitsstunden kostenlos. Die Gemeinde stellt das Baumaterial zur Verfügung. Am 9. Juli 1978 kann das Feuerwehrgerätehaus mit Schulungsraum eingeweiht werden.
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Dass im Februar 1978 das Fahrzeug mit Funk ausgestattet wird, ist nicht zuletzt Niederneuchings Feuerwehrkommandanten Adolf Tonzar zu verdanken, der unermüdlich bei der Gemeinde vorgesprochen hat.
Abbildung: Das neue Feuerwehrhaus - kurz vor der Einweihung
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1971 - 1972 Am 10.4.1971 brennt es beim Vilgertshofer Felix in der Lüß und am 22.9.1972 beim Wagner in Oberneuching.
Abbildung: Das Leiszungsabzeichen Silber - wurde 1978 abgelegt
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1975 - 1976 Am 100-jährigen Gründungsfest des Patenvereins Oberneuching nimmt auch die Niederneuchinger Feuerwehr teil. Dieser Tag ist der Höhepunkt der Festwoche vom 11.7. bis 29.7.1975 zur 1.200-Jahrfeier der Gemeinde Neuching.
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Die Feuerwehr braucht dringend ein neues Feuerwehrhaus und so wird 1976 mit den Arbeiten begonnen.
Abbildung: Durch viel Eigenleistung - schritt der Bau des neuen Feuerwehrhauses schnell voran
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1981 In der Gemeinderatssitzung vom August 1981 wird der Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeugs 8 beschlossen. Im Mai 1982 wird das Fahrzeug eingeweiht.
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1979 Als im August 1979 die Feuerwehr dabei ist, einen Keller in Niederneuching auszupumpen, hat der Blitz gleich nebenan beim Anwesen Eichner eingeschlagen. Es brennt sofort lichterloh und durch das sofortige Eingreifen der Feuerwehr, die sich ja unmittelbar am Brandort befindet, kann ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbaranwesen verhindert werden. Bei den Löscharbeiten findet sie Unterstützung von der Oberneuchinger, der Altenerdinger und der Erdinger Feuerwehr.
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1982 Bei der Generalversammlung am 21. April 1982 ist man sich einig, dass 1984 das 110-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching stattfinden soll.
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1984 Vom 4.7. bis 8.7.1984 feiert der Ort Niederneuching das 110-jährige Gründungsfest seiner Feuerwehr. Bei dem Fest ist für Jung und Alt mit dem großen Festzeltbetrieb, Tanzfestival, Kindernachmittag und einer Geräteschau allerhand geboten. Am Festumzug beteiligen sich viele Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis.
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Eine Woche später, am 14.7.1984, wird wegen der großen Hagelschäden im Raum München (Haar) die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching und anderen Wehren des Landkreises angefordert.
Abbildung: Der Festverein 1984 -
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1985 In der Jahreshauptversammlung am 15.5.1985 tritt der langjährige Kommandant Adolf Tonzar zurück und wird wegen seiner Verdienste zum Ehrenkommandanten ernannt. Zum neuen Kommandanten wird Ludwig Wimmer sen. gewählt.
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Neben der eigentlichen Aufgabe des Feuerwehrvereins sind die Mitglieder auch gesellschaftlich aktiv. Sie stehen am 7.7.1985 Pate beim 100-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Ottenhofen sowie beim 110-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Moosinning am 22.6.1986.
Abbildung: Beim Festzug - in Ottenhofen 1985
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1986 Daneben beginnt die Feuerwehr in Eigenleistung einen gebrauchten VW-Bus in ein dringend benötigtes Mehrzweckfahrzeug umzubauen. Die Indienststellung und die Einweihung des Fahrzeuges findet am 26.10.1986 statt.
Abbildung: Das neue Mehrzweckfahrzeug - wurde am 26. 10. 1986 in Dienst gestellt.
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1988 Am 8.4.1988 verstirbt ein großer Förderer der Feuerwehr Niederneuching, langjähriger Vorstand und 1. Bürgermeister der Gemeinde Neuching, Josef Ostermair.
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1990 Die Ausstattung des Mehrzweckfahrzeuges wird im Frühjahr 1990 durch den Einbau eines Funkgerätes Fug 7b verbessert. Hinzu kommt 1991 eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 für das Löschgruppenfahrzeug LF 8.
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1991 Bei der Jahreshauptversammlung am 13.4.1991 gibt Ludwig Wimmer sen. (seit 1.12.1987 Kreisbrandmeister) sein Amt als 1. Kommandant aus Altersgründen zurück. Zu seinem Nachfolger wird sein Sohn Ludwig Wimmer gewählt. Die Arbeit und Verdienste von Ludwig Wimmer sen. um die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching würdigt die Versammlung mit der Ernennung zum Ehrenkommandanten.
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1998 Bei der außerordentlichen Versammlung am 16.1.1998 beschließen die Mitglieder, das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching festlich zu feiern.
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1999 Vom 9 bis 11. Juli 1999 feiert die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching ihr 125-jähriges Bestehen. Das fest beginnt mit einem Kindernachmittag. Am Abend sorgt eine Disco-Party für Unterhaltung bei der Jugend. Der Bieranstich wird durch den damaligen 1. Bürgermeister und Schirmherrn Hans Brunhierl am Samstag durchgeführt. Beim anschließenden "Bunten Abend" ist für die ganze Bevölkerung etwas geboten. Den Höhepunkt erreicht das Fest am Sonntag.
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Auf Grund vieler Neuzugänge in der Jugend wird beschlossen eine eingene Jugendgruppe zu Gründen. Ziel dieser Gruppe ist es, Jugendliche ab 14 Jahren auf die Aufgaben und die Arbeit in der Feuerwehr heranzuführen. In den speziell vorbereiteten Jugendübungen lernen und üben die "Feuerwehranwärter" alle Aufgaben, die später zum Tätigkeitsfeld eines Feuerwehrmannes gehören. Das in der Theorie erlernte soll in praktischen Übungen vertieft werden.
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2002 Nach nunmehr 16 Jahren im Feuerwehrdienst hat das Mehrzweckfahrzeug nun ausgedient. Deshalb wird beschlossen, einen gebrauchten VW Bus zu kaufen. Dieser wird von den Mitgliedern in ca. 500 Stunden Eigenleistung in ein Feuerwehrfahrzeug umgebaut.
Abbildung: Fahrzeugsegnung 2002 -
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2004 Das 1978 eingeweihte Gerätehaus erfüllt schon längere Zeit nicht mehr die zeitgemäßen Anforderungen an ein Gerätehaus und verfügt auch nicht über genügend Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge. Deshalb wird im Mai 2004 nach einer längeren Phase der Planung der Um- und Erweiterungsbau des Gerätehauses begonnen.
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2006 Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wird das umgebaute Feuerwehrhaus am 2. April durch Pfarrer Angelo Kangosa feierlich eingeweiht. Zahlreiche Ehrengäste erschienen zu diesem Ereignis.
Abbildung: Gerätehauseinweihung -
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2009 Nach nun 28 Jahren Einsatzdienst war es an der Zeit, eine Ersatzbeschaffung für unser LF 8 zu tätigen. Hierzu wurde ein "Arbeitskreis Fahrzeugbeschaffung" gegründet. Die Mitglieder des Arbeitskreises entwickelten ein Konzept zur Beschaffung eines neuen Löschfahrzegs. Am 14. Dezember war es dann soweit, das neue LF10-6 konnte bei der Herstellerfirma Ziegler in Giengen abgeholt werden. In Dienst gestellt wurde es am 28. Dezember.
Abbildung: LF 10-6 -
Die Freiwillige Feuerwehr Niederneuching blickt nun auf ihre über 135 Jahre alte Geschichte zurück.
In den vergangenen 130 Jahren haben die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Niederneuching viel geleistet und es war sicherlich auch der Geist der Kameradschaft, der die Männer zu dem harten, oft mühevollen Einsatz befähigte. Die beste Ausrüstung wäre totes Material, wenn sie nicht von Menschen betreut würde, die freiwillig und ohne jeden Zwang, Tag und Nacht zum Dienst am Nächsten bereit sind.
Deshalb sei zum Schluß den Jungen, die nach uns kommen werden, zugerufen:
"Tragt den Gedanken der freiwilligen Hilfeleistung weiter, getreu unserem Wahlspruch:
"Gott zur `Ehr - dem nächsten zur Wehr!"
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