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Sicherheitsabstand, Umsicht, Anschnallen und angepasste Geschwindigkeit - leider hält sich nicht jeder Verkehrsteilnehmer an diese einfachen Regeln und es kommt jeden Tag zu teilweise schweren Unfällen. Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, um Ihre nächste Fahrt etwas sicherer werden zu lassen und sich im Falle eines Unfalls richtig zu verhalten. Nehmen Sie sich kurz Zeit - auch gute Autofahrer können noch besser werden!

Prüfen Sie Ihr Fahrzeug auf Sicherheit

Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen (möglichst alle 4 Wochen) die Beleuchtung, den Reifenluftdruck (auch vom Reserverad) sowie die Profiltiefe. Diese muss laut Gesetz nur 1,6 mm, sollte aber mindesten 3mm betragen. Lassen Sie sich bei Glätte und Schnee auf keine Rutschexperimente ein - wechseln Sie rechtzeitig auf Winterreifen.

Fahren Sie immer angeschnallt
Es ist vorgeschrieben und es sollte Gewohnheit sein. Darum ist es überhaupt nicht verständlich, warum manche auf das Anschnallen verzichten. Festhalten geht nicht mehr, wenn Sie selbst nach leichten Unfällen in Sekundenbruchteilen mit gewaltiger Wucht nach vorne geschleudert werden. Dabei sind schwere Schädelverletzungen sowie furchtbare Schnittverletzungen im Gesicht (vor allem im Bereich der Augen) fast das geringere Übel. In vielen Fällen bezahlen Autofahrer ihre Unvernunft mit dem Leben. 800 Menschen waren es nach Angaben des ADAC allein im vergangenen Jahr. Sie können selbst vorbeugen: ein Griff, ein Klick - und Sie sind gesichert!


Machen Sie Sich mit der Sicherheitsausrüstung vertraut
Als Autofahrer haben Sie ein Warndreieck und einen Erste-Hilfe-Kasten mitzuführen. Doch damit allein ist es nicht getan. Sie sollten ihn auch griffbereit haben und wissen, was sich darin befindet. Ein eingeschweißter, abgelaufener Verbandkasten ist nicht der Sinn der Sache. Schauen Sie doch einmal nach, wo sich Ihr Kasten befindet. Prüfen Sie regelmäßig das Verfalldatum und schauen Sie sich einmal an, womit Sie im Ernstfall arbeiten könnten. Gleiches gilt auch für das Warndreieck: Probieren Sie einmal aus, wie Sie das Zeichen aufbauen - das gibt Sicherheit für den Ernstfall.

Wenn es gekracht hat...
...ist die Absicherung der Unfallstelle unverzichtbar. Bei Unfällen oder Pannen auf Schnellstraßen verlassen Sie - sofern Sie dazu in der Lage sind - unverzüglich das Fahrzeug und bringen Sie sich mit ausreichend Abstand hinter der Leitplanke in Sicherheit. Der Standstreifen ist auf solchen Straßen so gefährlich wie eine Fahrspur, denn mit erschreckender Regelmäßigkeit kollidieren fahrende Pkw oder Lkw mit stehenden Fahrzeugen auf der Standspur. Oftmals handelt es sich um Lastwagen, deren müde Fahrer immer wieder nach rechts von der Fahrbahn abdriften. Stellen Sie das Warndreieck in großem Abstand von Ihrem Fahrzeug auf (ca. 200 Meter auf Autobahnen), wenn sich Ihr Wagen hinter einer Kurve oder einer Kuppe befindet, vor dieser. Bedenken Sie die hohen Geschwindigkeiten, die auf solchen Strecken gefahren werden und denken Sie an die enstprechenden Bremswege. Laufen Sie nach Möglichkeit hinter der Leitplanke und halten Sie das Warndreieck dabei schon ausgeklappt vor sich.

Ein bischen mehr an Sicherheit
Sie können noch mehr für Ihre Sicherheit tun, als es der Gesetzgeber verlangt. Wir empfehlen Ihnen das Mitführen folgender Gegenstände in Ihrem Wagen:




 
Einen Feuerlöscher - mindestens ein Zwei-Kilogramm-ABC-Pulverlöscher wäre sinnvoll, noch besser ein Sechs-Kilogramm-Löscher. Nicht nur Ihr eigener Wagen könnte eines Tages einmal zu brennen beginnen. Sie könnten möglicherweise einem eingeklemmten Autofahrer das Leben retten, wenn in dessen Wrack vor Ihren Augen ein Brand ausbricht.
Ein Gurtmesser - manchmal das wichtigste Utensil (zum Beispiel nach einem Überschlag), um sich oder einen anderen Menschen aus einem Fahrzeug zu befreien.
Eine Blinkleuchte, die neben dem Warndreieck aufgestellt werden kann. Sorgt für zusätzliche Wahrnehmung des Schildes - und ist für wenige Euro im Autozubehörladen oder an Tankstellen erhältlich.
Eine Warnweste - am besten gleich mehrere, für alle Insassen. So werden Menschen auch bei Dunkelheit, Regen oder Nebel früher erkannt. Wichtig, wenn Ihr Wagen auf der Autobahn oder Bundesstraße liegen bleibt.
Eine Taschenlampe - die hilft nicht nur bei Pannen in der Dunkelheit, damit können Sie zum Beispiel auf sich aufmerksam machen oder andere Autofahrer durch kreisende Bewegungen warnen.
Eine Decke. Eine Rettungsfolie (gold-silber) ist zwar inzwischen Pflicht in Fahrzeugen, bzw. in neueren Erste-Hilfe-Boxen enthalten, aber manchmal gibt es mehrere Verletzte. Außerdem können evtl. Unfallopfer so auch wärmer gebettet werden (denken Sie an regen- oder schneenasse Fahrbahnen).


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